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Zecken entdecken 

Zecken breiten sich in Deutschland immer weiter aus. Auch Arten, die ursprünglich aus wärmeren Regionen stammen, fühlen sich mehr und mehr heimisch. Mit Ihrer Hilfe wollen NABU|naturgucker und wir herausfinden, wie aktiv diese Arten sind, wo sie vorkommen und welche Tiere sie befallen. Die Teilnahme ist ganz einfach und ideal für alle, die gern draußen unterwegs sind – beim Spaziergang, Wandern, im Garten oder mit Hund. Jede Meldung hilft uns bei der Erforschung der Zecken.

Warum diese Mitmachaktion wichtig ist

In den letzten Jahren wurden in Deutschland vermehrt neue Zeckenarten gesichtet. Zudem sind Zecken inzwischen ganzjährig aktiv. Bei unserer Aktion stehen besonders die sogenannten Buntzecken im Fokus, vor allem:

  • die Wiesenzecke (Dermacentor reticulatus), auch als Auwaldzecke bekannt
  • die Schafzecke (Dermacentor marginatus)

Ursprünglich waren beide Arten vor allem in Südeuropa heimisch und in Deutschland sehr selten. Während die Schafzecke heute in Südwestdeutschland vorkommt, ist die Wiesenzecke inzwischen in fast ganz Deutschland verbreitet, wobei es noch „weiße Flecken“ auf der Landkarte gibt. 

Welche Gefahr besteht durch die neuen Zecken?

Wiesenzecke und Schafzecke befallen vor allem Nutz- und Haustiere. Während die ganzjährig aktive Wiesenzecke primär Hunde sticht, befällt die Schafzecke vorrangig Schafe und Pferde. Menschen und andere Tiere werden von beiden Zeckenarten selten gestochen. Doch gerade für Hunde ist die Wiesenzecke problematisch, denn sie überträgt die Krankheit Babesiose, umgangssprachlich „Hundemalaria“ genannt. Diese Krankheit kann unbehandelt für Hunde tödlich verlaufen. Mehr dazu und wie sie die Zecken melden können unter www.nabu.de/Zecken melden