Werden Fruchtsträucher im Garten gepflanzt, bieten Blätter, Blüten, Beeren, Nüsse und Früchte das Jahr über Nahrung. Nicht nur Vögel ernähren sich davon, auch Insekten und kleine Säugetiere nehmen dieses Angebot gerne an. Die Sträucher sind robust und anspruchslos, benötigen weder Kunstdünger noch giftige Spritzmittel und tragen so zu vielfältigem Leben bei. Zudem ist für jeden Gartenstandort etwas dabei. Während beispielsweise Weißdorn und Wildrosen sonnige Plätze bevorzugen, mag die Haselnuss halbschattige, die Heckenkirsche schattige Standorte.
Dagegen sind Ziersträucher aus anderen Regionen unserer Erde oder aus der Zucht wesentlich pflegebedürftiger und bieten der heimischen Tierwelt kaum Lebensgrundlage. In nahezu jedem Garten stehen aber heute exotische Pflanzen. Eine Thujahecke ernährt aber weder einen Schmetterling – als Raupe oder als erwachsenes Tier – noch einen Marienkäfer und hat keine für Vögel oder andere Tiere essbare Samen.
Zu den bei den heimischen Vögeln beliebten Sträucher, deren Früchte sie gerne fressen und die Leben in den Garten bringen, gehören z.B. Vogelbeere, Vogelkirsche, Schwarzer Holunder, Weißdorn und Wildrosen. Mehr Infos unter www.baden-wuerttemberg.nabu.de/umwelt-und-leben/umweltbewusst-leben/naturgarten/pflanzenimgarten